Münsterland-Open 2014 – verpaß(tz)te Gelegenheiten

Ist diese Stellung remis?

Ist diese Stellung remis?

Gestern spielte ich in der 4. Runde gegen Schachfreund Rolf Redemann vom SK Münster 32. Nach dem verpatzten Auftakt vom Sonntag (Niederlage aus Gewinnstellung heraus gegen Martin Müller (SV Unser Fritz), Niederlage gegen Patrick Krispin) wollte ich es diesmal besser machen. Weiterlesen

NRW-Klasse 1. Runde: SK Münster 32

NRW-Klasse Gruppe 1: SK Münster 32 I – SF Neuenkirchen 4,5 : 3,5
NRW-Klasse Gruppe 2: SK Münster 32 II – SV Kamen 3,0 : 5,0
Vor gut anderthalb Jahren war ich bereits einmal als Schiedsrichter in Münster Zeuge eines Doppelkampfes – siehe
SK Münster 32 vs Iserlohn.
Diesmal war der Kampf aber nicht im Studieninstitut, sondern im Hauptgebäude der Provinzialversicherung in Münster-Nord. Mein Dank geht an dieser Stelle an Thomas Schlagheck, den Vorsitzenden des SK Münster 32, der auch die Schiedsrichter frühzeitig über die Änderung des Spiellokals informiert hatte. Da ich in Münster während des Studiums bei Caissa Münster 1975 mit dem Schachspielen begonnen hatte, freute ich mich darauf, bekannte Gesichter wieder zu sehen. Außerdem kannte ich aus meiner Referendarzeit in Rheine (1978-1980) auch noch einige Spieler der SF Neuenkirchen. Auch viele Spieler der Gegner aus Kamen und Neuenkirchen hatten in früheren Zeiten beim SK 32 Schach gespielt, unter anderem die ehemaligen Bundesligaspieler Reinhard Haves und Ralf Kilian. Weiterlesen

(Kreis)Sparkassenblitzturnier 2014

Am Samstag, den 24.5., fand wieder ein Blitzturnier für Vierermannschaften im Rahmen der Woche des Sports statt. 9 Vereine (RSG Läufer/Ost, SC RE-Altstadt 06, SG Suderwich, SG Drewer, SK Herne-Sodingen, SK Hervest-Dorsten, SV Erkenschwick, SV Hullern, SV Waltrop) nahmen teil. Im Vorfeld hatten SV RE-Süd, Haltern und der SC Dordrecht (aus Recklinghausens niederländischer Partnerstadt) abgesagt. Vom SV Castrop-Rauxel war Alexander Sokalsky bereits um 13:30 da, allerdings fand kein weiterer Castroper den Weg ins Kolpinghaus. Von den eingeladenen Vereinen des Schachkreises Herne/Vest fehlten leider Datteln, Ickern, Constantin, Zeppelin und Unser Fritz. Weiterlesen

Jorden van Foreest, U14-Europameister

Am letzten Sonntag war die 2. Mannschaft des SK Turm Emsdetten zu Gast in Erkenschwick. Dabei spielte an Brett 5 Jorden van Foreest (2013 Europameister der U14, Elo 2444) gegen Frank Strozewski eine schöne Angriffspartie. Jorden ist ein sehr vielversprechender Spieler und nach Ansicht von Thomas Fiebig mittlerweile der beste Spieler dieser Mannschaft.
Jorden van Foreest – Frank Strozewski, NRW-Liga (9), 27.4.2014 Weiterlesen

Regionalliga: SF Buer – WD Borbeck 4 : 4

Am Sonntag wollten die Schachfreunde Buer nach zwei Niederlagen die ersten Punkte in der Regionalliga einfahren. Die Chancen standen gut, denn bei Borbeck fehlten mit Loyen und Deventer Brett 1 und 6, so daß die beiden ersten Bretter der 2. Mannschaft Patrick Friedrich und Carsten Kindermann aushelfen mußten.
Am 1. Brett wählte Gerd Große-Frintrop gegen Peter Gümpges den „Sniper“, so daß relativ schnell beide Spieler viel Zeit verbrauchten. Nach einer Stunde waren fast alle Stellungen ausgeglichen. Allerdings konnte am 5. Brett Andre Matzat den schwachen Bauern e4 belagern und bald erobern, so daß Knut Andersen eine undankbare Verteidigungsaufgabe im Turmendspiel hatte. Dafür besaß Siegfried Wilbert am 6. Brett ebenso großen Vorteil gegen Clemens Pötter, dessen schwacher b7-Bauer dem Tode geweiht war. Um 16 Uhr ging nach 19 Zügen die Partie zwischen Michael Baar und Carsten Kindermann remis aus ½ – ½.. Weiterlesen

Schulschach – Karl 2/2013

Karl 2:2013

Viele Schachspieler gehen am Monatsende regelmäßig in eine gut sortierte Bahnhofsbuchhandlung, um eine neue Schachzeitung zu erwerben. Neben den üblichen Verdächtigen wie Schach, Europa-Rochade, Schachzeitung, Schachmagazin 64 und New in Chess gibt es als Alternative das vierteljährliche erscheinende Schachmagazin Karl. Es unterscheidet sich von den anderen Schachzeitungen, da in jedem Heft ein Thema schwerpunktmäßig betrachtet wird. Diesmal ist es „Schulschach“ und damit eine Pflichtlektüre für Trainer von Jugendgruppen und Schach-AGs. Neben einem Nachruf auf den kürzlich verstorbenen GM, Schiedsrichter und Karl-May-Verleger Lothar Schmid findet man auch ein lesenswertes Interview mit Melanie Ohme. Das Heft ist wie immer angenehm zu lesen und der Kauf hat sich für mich gelohnt.

Aus dem Inhaltsverzeichnis
S. 14: RECHTS GEGEN LINKS
Das Hamburger Alsteruferturnier
S. 18: EIN GROSSER GLÜCKSFALL
Ein Interview mit Rainer Woisin
S. 22: SCHULSCHACH IST BREITENSCHACH
Walter Rädler und die Deutsche Schulschachstiftung
S. 24: DIE TRIERER STUDIE
S. 25: GROSSMEISTERLICHES SCHULSCHACH
Ein Interview mit Sebastian Siebrecht
S. 26: KINDERN EINE NEUE WELT ERÖFFNEN
Die Münchener Brennpunktschule in der Paulckestraße
S. 30: DIE SCHACHZWERGE
Ein Magdeburger Erfolgsprojekt
S. 31: BREITE STREUUNG
Ein Interview mit dem DSJ-Vorsitzenden Christian Warneke
S. 32: EIN PLÄDOYER FÜR NACHHALTIGKEIT
Horst Leckner und Schulschach im Landkreis Miesbach
S. 36: SCHULSCHACHREISE DURCH EUROPA
Ein Blick auf Schulschach in anderen Ländern
S. 42: SCHWARZWEISSE MUSIKVERMITTLUNG
Helmut Schmidingers „Schach mit Bach“
S. 44: INSTRUKTIVE SCHACHMETHODEN FÜR SCHULEN
Ein didaktisches Dossier
S. 50: SCHULNOTEN STATT ELO-ZAHLEN
Das älteste Schulschachprojekt in Ströbeck

Schummeln beim Schach – Teil II

Betrugsverdacht: Spieler vom A-Open ausgeschlossen
WAZ – Betrugsverdacht überschattet Schach-Turnier
Ruhrnachrichten – Betrugsverdacht überschattet Schach-Turnier

Gestern hat es wieder einen Bundesligaspieler erwischt – Jens Kotainy von der SG Bochum 31. Nach einer phänomenalen Siegesserie im A-Open von 7 Siegen in Folge wurde er in der 8. Runde disqualifiziert. Bereits am Donnerstag (1.8.2013) erschien in der FAZ im Sportteil auf S. 23 unter der Überschrift Unmenschliche Züge ein Artikel von Stefan Löffler, in dem Jens Kotainy namentlich erwähnt wurde. Weiterlesen

(Kreis)Sparkassenblitzturnier 2013

Am gestrigen Samstag fand das alljährliche Kreissparkassenblitzturnier im Rahmen der Recklinghäuser „Woche des Sports“ statt. Die Kreissparkasse heißt mittlerweile zwar Sparkasse Vest, aber unter diesem Namnen wurde das Tunier vor 30 Jahren von Heinz Langenfeld aus der Taufe gehoben. Als es im letzten Jarhrtausend noch in der Kreissparkasse ausgetragen wurde, war der Andrang hoch und jeder Verein des Vestischen Schachkreises trat mit einer Mannschaft an. Als aber im Zuge der Sparmaßnahmen die Kreissparkasse nicht mehr das Turnier in ihrem Sitzungsaal ausrichtete, sondern in Gaststätten ausgewichen wurde, nahm die Beliebtheit doch ab.

Beim diejährigen Turnier (dem ersten nach der Fusion des Schachbezirks Herne und des Vestischen Schackreises) nahmen leider nur 7 Vereine teil, eine Absage kam erst am Samstagmorgen :( . Trotzdem war das Tunier von der Spielstärke der Teilnehmer gut besetzt. Der SK Sodingen trat mit zwei Mannschaften an, die sich nur aus der 1. und 2. Mannschaft rekrutierten, und war somit der Turnierfavorit. Einzig der RSG Läufer/Ost (mit Heiko Kummerow) und Altstadt (mit Andreas Wittenberg und Stefan Wickenfeld) wurden noch Chancen zugebilligt. Weiterlesen

Lothar Schmid (* 10.5.1928 – † 18.5.2013)

Am Wochenende verstarb der Großmeister, Schiedsrichter und Verleger Lothar Schmid. Er gehörte mit Wolfgang Unzicker (1925 – 2006) und Wolfgang Uhlmann zu den großen Schachspielern, die das Schach im Nachkriegsdeutschland dominierten.

Den meisten Deutschen ist Lothar Schmid nur als Verleger der Karl-May-Bücher bekannt und so wird er den meisten in Erinnerung bleiben, wenn man den Nachruf in großen Tageszeitungen wie der Süddeutsche Zeitung oder der FAZ liest.

Süddeutsche Zeitung, 21.5.2013

Süddeutsche Zeitung, 21.5.2013

FAZ 21.5.2013

FAZ 21.5.2013

Mir war er zunächst nur als Karl-May-Verleger bekannt und ich habe als Schüler mit Begeisterung Winnetou und die Abenteuer von Kara ben Nemsi verschlungen. Als ich 1975 mit dem Schachspielen begann, war mir Lothar Schmid als Großmeister und Schiedsrichter (Fischer – Spasski, Reykjavik 1972) überhaupt kein Begriff. Schmid war ebenso wie Unzicker kein Schachprofi, denn er er hat über viele Jahrzehnte den Karl-May-Verlag geleitet. Diese lukrative Tätigkeit ermöglichte ihm allerdings, eine der größten privaten Schachbibliotheken aufzubauen.

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